HSG Schoningen/Uslar/Wiensen

Handball-Damen in der Regionsoberliga

Nach 7 Jahren Abstinenz stellte die HSG Schoningen/Uslar/Wiensen wieder eine Damenmannschaft, die in der letzten Saison in der Regionsliga souverän und ungeschlagen Meister wurde. Nicht nur dieser Erfolg, sondern auch die nach 3 Jahren verspätete Anerkennung der LL Meisterschaft der w. B-Jugend in der Saison 12/13 durch den HVN, waren der verdiente Lohn für kontinuierliche Trainingsarbeit seit der C-Jugend.
Ob diese Highlights die junge, aber unerfahrene HSG Damenmannschaft in der neuen Saison beflügeln und weiterhelfen, in der nächsthöheren Spielklasse wieder eine gute Rolle zu spielen, wird sich zeigen.

Außer Zweifel steht, dass ein neuer Trainer die Solling-Damen in der neuen Saison betreuen wird, nachdem Mathias Klinge nach 6 Jahren mit der Mannschaft seinen Rückzug aus dem Trainergeschäft bekannt gegeben hat. Als Nachfolger wurde nach intensiver Suche Andreas Oppermann aus Katlenburg verpflichtet.

Andreas Oppermann, der in südniedersächsischen Handballkreisen durchaus bekannt ist und der bereits vor einigen Jahren erfolgreich auch die 1. Herren der HSG Schoningen/UIslar/Wiensen trainiert hat, wird für einen neuen Motivationsschub sorgen und den Regionsliga-Aufsteiger in der neuen Saison ab dem 15.08.16 verlässlich betreuen.

Der Kader der HSG Damenmannschaft umfasst 15 Spielerinnen, die sich seit Mitte Juli in der Vorbereitung zur neuen Saison befinden. 5 Abgängen stehen 4 Neuzugänge gegenüber. Nach üblichem Grundlagenausdauertraining mit Schnellkraftinhalten in den ersten 14 Tagen, stehen im August die handballtechnischen- und -taktischen Inhaltsschwerpunkte auf dem Trainingsplan. Abgerundet wird die Vorbereitungsphase, die 20 Trainingseinheiten umfasst, mit Freundschaftsspielen und Turnierteilnahmen auch gegen höherklassige Mannschaften.

Die Zielsetzung für die neue Saison wird nach Abschluss der Vorbereitungsphase bis Ende August gemeinsam zwischen Mannschaft und Trainer formuliert und festgesetzt. Die HSG Verantwortlichen wünschen sich von den jungen Damen Einsatzbereitschaft, Verletzungsfreiheit, gute Trainingsbeteiligung (> 70 %) und wären mit einer Mittelfeldplatzierung zufrieden, zumal Studium, Berufsausbildung und Abi-Stress zu Ausfällen der ein oder anderen Spielerin im Training und bei Punktspielen führen kann. Zu den Meisterschaftsanwärtern werden Rhumetal II, Northeim II, Geismar II und Rosdorf II gezählt.